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Podcast

Architektur, Stadt, Planung Der Podcast der Bundesarchitektenkammer

In dem Interview-Podcast der BAK stimmen wir auf den Deutschen Architektentag 2019 ein. Der findet im September 2019 unter dem Titel Relevanz - Räume prägen statt. Kerstin Kuhnekath interviewt spannende Persönlichkeiten, die als Referentinnen, Referenten oder Keynote-Speaker auf dem DAT19 in Berlin auftreten werden. Es geht um die relevanten Fragen aus dem Alltag der Planenden und Entscheidungsträger: Wem gehört der Boden? Wie funktioniert städtische Nachverdichtung? Wie sieht die lebenswerte Stadt aus? Wer entscheidet? Was muss konkret getan werden für den Klimaschutz? Wie gehen wir mit den Bauten der Vergangenheit um? Was genau revolutioniert die Digitale Revolution in der Architektur? All das werden wir auf dem DAT definieren, um Dinge zu bewegen. Unsere These ist: Je stärker der Berufsstand, desto höher die Qualität der gebauten Umwelt.

 

Episode 1

Der einflussreiche Architekt und Partner bei OMA Rotterdam Reinier de Graaf spricht darüber, was es für ihn heißt, ein Architekt zu sein: Was hat sich geändert seit er in den Beruf eingestiegen ist? Warum muss man als Planer politisch sein? Wie geht man mit der Betrachtung der Architektur als Geldanlage um, die den Beruf des Architekten untergräbt und für soziale Ungerechtigkeit in den Städten sorgt. Hören Sie rein und erfahren Sie außerdem, was er meint, wenn er sagt: "We are lazy as architects".

 

Episode 2

Die Frankfurter Architektin Claudia Meixner spricht darüber, wie sie Bauherren überzeugt, Architektur nicht als renditebringende Immobilien zu betrachten, sondern als wichtiges kulturelles Gut der Gesellschaft, damit man Entscheidungen treffen kann, die nicht nur am Geld orientiert sind. Hören Sie rein und erfahren Sie, was sie über das Ansehen der Architekten hierzulande denkt, wie es ihrer Meinung nach um die Wertschätzung der Architektur in Deutschland bestellt ist, und warum sie meint: „Besondere Gebäude sind selten in Deutschland zu finden“.

 

Episode 3

Verena Bentele, Jahrhundertsportlerin, ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und heutige Präsidentin des Sozialverbandes VdK, sorgt für einen Perspektiv-Wechsel in unserer DAT-Interviewserie: Sie spricht nicht als Planerin, sondern als Stimme derer, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Sie setzt sich für die Gleichbehandlung aller Stadtbewohner ein und dafür, dass Planer, Politiker und Menschen mit Beeinträchtigungen gemeinsam ihren Lebensraum gestalten, damit die Lebensqualität für alle besser wird. Was ist die ideale Verbindung zwischen der Inklusion und der künstlerischen Arbeit von Architekten? Hören sie in der dritten Episode, wie sich Barrieren im Denken überwinden lassen und was dran ist, wenn Verena Bentele sagt: „Kreativität und Inklusion schließen einander null aus.“

 

Episode 4

Falls Sie beizeiten geneigt sind, über die Stadt zu schimpfen, sei es wegen des Verkehrs, sei es wegen der vielen Touristen, sei es wegen des Lärms, dann ändert sich Ihre Sichtweise vielleicht durch das, was Riklef Rambow über die „Erfolgsgeschichte Stadt“ zu erzählen hat. Der Architekturvermittler leitet das Fachgebiet Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie und setzt sich für eine gelungene Kommunikation zwischen Laien und Experten ein. Hören Sie in dieser Episode, was der Unterschied ist zwischen Architekten und der „normalen“ Bevölkerung, was an der Kommunikation zwischen Laien und Experten bemerkenswert ist und warum Architekten sich manchmal die Finger schmutzig machen müssen. 

 

Episode 5

Die Professorin Rahel Jaeggi, die zweite Keynote des Deutschen Architektentages, spricht über den Zustand unserer Demokratie und die Wechselwirkung zwischen gebauter Lebenswirklichkeit und gesellschaftlicher Lebensform. Was bedeutet die räumliche Aneignung für die Stadtbewohner und inwiefern untergräbt die Marktlogik die Freiheit der Menschen, sich ihre Stadt anzueignen, ohne eine Gentrifizierung auszulösen?

 

Episode 6

Der DAT steht kurz bevor. Da ist es naheliegend, mit der Frau zu sprechen, die Gastgeberin des Deutschen Architektentages ist und die am besten weiß, was wir mit diesem Tag erreichen wollen: Wir wollen als Planende in Deutschland in die Gestaltung der gebauten Umwelt und die komplexen Vorgänge, die damit verbunden sind, eingebunden werden. Das müssen wir von der Politik einfordern. Und warum? Weil wir die Experten sind. Seit Jahren setzt sich Barbara Ettinger-Brinckmann für die Belange der Planenden in Deutschland ein, ob es um Klimawandel, Baukultur oder Bodenpolitik geht. Eine hochwertige Lösung zu erarbeiten, die der Lebensqualität der Stadt dienlich ist, sieht sie nur mit Leuten, die entsprechend qualifiziert sind: Den Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Landschaftsarchitekten.

 
 

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