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Speaker

Keynote-Speaker:

Prof. Dr. Rahel Jaeggi Die sozialphilosophische Keynote

© anjadescartesfire

Prof. Dr. Rahel Jaeggi

 

Rahel Jaeggi, geboren 1967 in Bern, ist Professorin für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Februar 2018 ist sie hier auch Leiterin des Center for Humanities and Social Change. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen in der Sozial- und Rechtsphilosophie sowie der politischen Philosophie und der philosophischen Ethik.

 

Reinier de Graf Die architekturphilosophische Keynote

© Adrienne Norman

Reinier de Graaf

 

Reinier de Graaf, geboren 1964, ist ein niederländischer Architekt, Architekturtheoretiker und Autor, der seit 1996 bei OMA in Rotterdam arbeitet. Dort ist er verantwortlich für den Bau und die Masterplanung von Projekten in Europa, Russland und dem Nahen Osten. Darunter „Holland Green“ in London und die „Norra Tornen“-Wohntürme in Stockholm (im Bau). Im Jahr 2002 war er Mitbegründer von AMO, dem Think Tank von OMA. Dort verantwortete er gesellschaftsrelevante Themen wie das nachhaltige und ressourcenschonende Bauen. Er kuratierte außerdem OMA-Ausstellungen wie „Public Works: Architecture by Civil Servants“ (Venedig 2012, Berlin 2013).

 

DAT-Referentinnen und Referenten in alphabetischer Reihenfolge

Hier werden wir sukzessive die am DAT Mitwirkenden mit kurzen Statements vorstellen.

 

Ayhan Ayrilmaz Panel 2.1: Ein Blick zurück – Was wird uns die Vergangenheit bringen?

© privat

 

Ein Blick – besser zwei - in die Vergangenheit ist bze. sind für jede Gesellschaft von großem Nutzen. Denn die Binsenweisheit, dass dieser Blick in die Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart unersetzlich ist und die Grundlage für die Gestaltung der Zukunft bildet, trifft auch – oder gar in besonderem Maße – auf baukulturelle Entwicklungen zu.

 

Daniela Billig, MdA Panel 3.2: Bildungsthema Architekturvermittlung – Wie gelingt Partizipation?

© Erik Marquardt

 

Berlin steht vor der spannenden und herausfordernden Aufgabe, die Stadt von morgen zu bauen. Bei der Planung von neuem Wohnraum muss die soziale Mischung, Umwelt- und Klimaschutz, ebenso wie die gesamte Palette an Infrastruktur, wie Kitas, Schulen, Jugend- und Familienzentren, Kultureinrichtungen und Grünflächen, mitgedacht werden. Es ist besonders wichtig, alle Veränderungen zusammen mit den vielen engagierten Bürger*innen zu diskutieren und mit ihnen an einer verträglichen und qualitativ hochwertigen Umsetzung zu arbeiten.

 

Angelika Cummerow DAT-Werkstatt 1: Architektinnen Startups - Entwicklung von Business-ideen für Architektinnen in jeder Berufsphase

© privat

 

Ob Gründung oder Neuorientierung – Wir, Gönül Nar (Businesscoach) und Angelika Cummerow (Architektin),  arbeiten seit Jahren mit Frauen im Bereich der Existenzgründung. Wir wollen unsere Erfahrung und unser Wissen an Frauen weitergeben und sie ermutigen diesen Schritt zu gehen. Im Workshop von n-ails (Berliner Netzwerk von Planerinnen e.V) werden spielerisch Geschäftsideen entwickelt und von fiktiven Investorinnen bewertet. Was sind meine beruflichen Träume?  Wer ist meine Zielgruppe? Wie akquiriere und wie finanziere ich? Impulsvorträge und Unterstützung kommen von der Startup-Gründerin Viviane Hülsmeier sowie Businesscoach Gönül Nar und Angelika Cummerow, beide  von economista e.V.

 

Sabine Djahanschah Panel 6.1: Zwei-Grad-Ziel – Kann denn Bauen Sünde sein?

© Sabine Djahanschah

 

Aufgrund der weltweiten Bautätigkeit im Zuge der Urbanisierung wird nicht nur die Frage der energetischen Versorgung, sondern auch die Verteilung unserer stofflichen Ressourcen zur Errichtung von Gebäuden und den dazugehörigen Infrastrukturen die Architektur bestimmen. Darüber hinaus beeinflussen gebaute Räume unsere Lebensstile und befördern oder verhindern notwendige Transformationsprozesse der Gesellschaft. Gerade in Zeiten erheblicher Bautätigkeit sollte das gestalterische und zukunftsfähige Potential unserer gebauten Umwelt deutlich vor kurzfristigen Renditeerwartungen rangieren und in intelligente architektonische Lösungen investiert werden.

 

Stefan Forster Panel 5.1: Die richtige Mischung – Wem gehört der Boden?

© Lisa Farkas

 

Die Spekulation mit Grund und Boden hat sich in den letzten Jahren zu einem Haupttreiber steigender Wohnungs- und Mietpreise entwickelt. Nicht nur das: Grundstücke werden mit Blick auf zukünftig erwartbare Wertsteigerungen gar nicht erst bebaut, obwohl die Flächen dringend benötigt werden. Spekulation heißt letztlich leistungsfreier Wertzuwachs für die Eigentümer. Der Staat muss diese Gewinne abgeschöpfen und der Allgemeinheit, sprich den Kommunen, zugeführen. Städtische Liegenschaften sollten zudem nur noch in Erbpacht an die kommunale Wohnungswirtschaft vergeben werden. Nur so kann die soziale Offenheit unserer Quartiere langfristig gesichert und effektiv Einfluss auf die Stadtentwicklung genommen werden.

 

Prof. Dr. Heiko Fuchs DAT-Werkstatt 3: Vergütung und Haftung

© Kapellmann / Fotograf Jochen Rolfes

 

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Vergütung von und die Haftung für Architektenleistungen befinden sich aktuell im Umbruch. Eine qualitätiv hochwertige Planungsleistung setzt eine faire Vergütung voraus. Wie kann diese außerhalb des europarechtlich unter Beschuss stehenden verbindlichen Preisrechts der HOAI gewährleistet werden? Und wie kann die ausufernde Haftung der Architekten auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden, insbesondere im Bereich der Kosten- und Terminplanung sowie der Objektüberwachung? Bietet das neue Vertragsrecht im BGB hier Hilfestellung oder sind Gesetzgeber und Rechtsprechung gefragt?

 

Matthew Griffin Panel 4.3: Kooperation – Erfolg durch Solidarität?

© Ralf Hiemisch

 

Für das Projekt Frizz23 haben wir ein kooperatives qualifizierendes Planungsverfahren entwickelt, während dessen Verlauf wir über 18 Monate in vier Workshops intensiv mit den Architekten der zwei benachbarten Baufelder kooperiert haben. Alle drei Projekte erreichten so im kontinuierlichen Dialog mit den Nachbarn, dem Bezirk und dem Senat die qualitativ hochwertige Architektur, die dem zentralen Ort und den innovativen Projektentwicklungen bestmöglich gerecht wird.

 

Roland Gruber Panel 1.1: Urbanität und Demokratie - Wie lassen sich Vorgaben ändern?

© Lars Landmann

 

„Beim Bauen muss sich mehr bewegen als nur die Baumaschinen“, brachte es ein Bürgermeister auf den Punkt. Was vordergründig als Bauaufgabe gesehen wird, kann sich sehr rasch zu einem von den Bürgern getragenen Prozess entwickeln, der durch seinen umfassenden Betrachtungs- und Problemlösungsansatz sämtliche essenziellen kommunalen Belange umfasst. Denn Baukultur wirkt als Katalysator und sorgt für eine beispiellose Dynamik. Deshalb ist es sinnvoll, die Bürgerschaft vom ersten Akt der Ideenfindung bis zur konkreten Umsetzung als Experten für den eigenen Ort aktiv in die räumliche Veränderungsarbeit einzubeziehen. Sie kennen ihre Gemeinde oder Stadt am besten und haben vielfach sehr gute und zukunftsweisende Ideen, die eine wesentliche Basis für nachhaltige Lösungen und breite Akzeptanz vor Ort sind. Für erfolgreiche Beteiligungsprozesse sind nonkonforme Formate zu entwickeln, wie mit der Bevölkerung gearbeitet werden kann. Die klassische Abendveranstaltung mit Flipchart im Kultursaal und Brötchen mit Majonäse als Ausklang ist ein Auslaufmodell. Sie lockt heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen bzw. vom TV oder Tablet hervor. Es braucht echte Wertschätzung der Bürgerbeteiligung in einer lustvollen und spannenden Atmosphäre. Der gemeinschaftliche Ideenfindungsakt in der Folge soll transparent, prozesshaft und gemeinschaftlich erfolgen. Er muss kurzweilig, spannend und offen sein, damit ernsthaft mitgewirkt werden kann.

 

Prof. Martin Haas, BDA Panel 6.2: Lang nutze das Haus – Noch zu retten oder weg damit?

© FREDERIK LAUX PHOTOGRAPHY

 

Es gibt in Deutschland einen großen Gestaltungswillen zum nachhaltigen Bauen. Wir mussen aber noch ambitionierter und mutiger werden, um mit unseren Gebäuden einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen zu leisten. Mit Alnatura hatten wir einen Bauherren, der diesen Mut bewiesen hat.

 

Britta Jürgens Panel 3.2: Bildungsthema Architekturvermittlung – Wie gelingt Partizipation?

© Ralf Hiemisch

 

Parttizipation gelingt, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger als die treibenden Kräfte für eine zeitgemäße Stadtentwicklung anerkannt und ernstgenommen werden. Die Stadt muss Strukturen schaffen, die Teilhabe auf allen Ebenen ermöglicht: Mitbestimmen, Mitmachen, Mitbesitzen!

 

Nils Krause Panel 7.3: BIM als Standard – Hilfe oder Überforderung?

© Jürgen Pollack

 

Von jeher hat der Mensch seine Welt und ihre Teile als Abstraktion dargestellt. Aber diese konnte nicht immer von allen gelesen werden. BIM ist ein machtvoller Meilenstein, auf dem Weg der Ermächtigung, damit Verständigung über Raum und Bau für alle gleichzeitig und in guter Abstimmung gelingt. Erstmals entsteht, zum physikalischen auch ein föderativ erzeugtes, virtuelles, informiertes Modell, von dem jetzt schon absehbar ist, dass es unabdingbarer und wertbringender Teil des digitalen Kontextes von Gebautem sein wird. Ihr partizipativer Imperativ, und ihre Sehnsucht, Verschwendung aus dem Weg zu gehen, machen die BIM-Planungsmethode für uns hoch attraktiv.

 

Prof. Arno Lederer Panel 3.2: Gesellschaftliche Relevanz – Was bringen uns Diskurs und Kritik?

© Klaus Mellenthin

 

Es gibt gute und schlechte Kritiker*innen, wie es gute und schlechte Architekt*innen gibt. Dass sich die Kritik irrt, oder eventuell gar nichts, wie Georg Kreisler singt, von der Sache versteht, ist für diejenigen, die es trifft, oft eine Ausrede. Selbst wenn sie nicht wirklich viel von Architektur versteht (was selten der Fall sein dürfte), so äußert sie ihr Missfallen oder ihren Zuspruch über ein Objekt, das man, wie gerne zitiert wird, nicht wie ein Bild einfach abhängen kann. Architektur, ob das einzelne Gebäude, das Quartier oder die Stadt, hat eine gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb braucht es ein urteilendes Gegenüber, das die Sprache der Architektur versteht und diese in die Sprache der Menschen, die in ihr leben, zu übersetzen weiß.  

 

Monika Lepel 7.2. Im Jahre 2030 – Wie gestaltet sich die Zukunft unserer Arbeitswelt?

© Malik

 

Menschliche Arbeit wird zukünftig vor allem in einer auf Beziehungen ausgerichteten Ökonomie und in der Entwicklung von Technologien eine Rolle spielen. Gestaltende Menschen - nicht Hierarchien – werden den Unterschied machen. Durch Digitalisierung steht weniger das „Wie“ sondern mehr das „Warum“ zur Debatte. Die Fähigkeit auszuwählen, zu entscheiden und umfassend zu beraten, wird in der Ära der Überinformiertheit den Unterschied machen. Freiheit, Souveränität und Empathie sind die Kernkompetenzen in 2030.

 

Dr. Ilka May Panel 7.3: BIM als Standard – Hilfe oder Überforderung?

© arts4pr

 

Voraussetzung für die positive Nutzung von BIM ist die Beachtung folgender Prämissen: BIM braucht Zeit. BIM braucht Ressourcen. BIM braucht Akzeptanz. Die Digitalisierung eines ganzen Industriesektors braucht eine politische Führung, die über Partikularinteressen steht und eine Vision vertritt, die über eine Legislaturperiode hinausgeht. Der Sektor Bau braucht keine „BIMCloud“ und kein Kompetenzzentrum, sondern einen strategischen und gezielten Aufbau von Kapazitäten im Umgang mit Daten und digitalen Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

Jürgen Mayer H. Panel 2.2: Architektonische Identität – In welchem Stile wollen wir bauen?

© Tom Wagner

 

BEIGE ist das Grundrauschen unserer zeitgenössischen Architektur, und das ganz unabhängig vom Formenvokabular der Gebäude. Auch scheint jede Nutzung damit gut eingehülltzu sein: Rathäuser und Sporthallen, Museen und Wohnhäuser, Labore und Universitäten, Hochhäuser und Lagerhallen. Farbe in der Architektur ist immer ein schwieriges Thema. Nur der naturbelassene Zustand der Materialien umgeht das Dilemma der Farbe, und es gibt nur eine Farbe, die die freundliche und unaufdringliche Beschaffenheit der Natur aufweist: BEIGE. Nach allgemeiner Auffassung kann man mit BEIGE nichts falsch machen, es passt zu allem. BEIGE erlaubt Vielfalt und Dialog in der gegenwärtigen gebauten Umwelt. Der kleinste gemeinsame Nenner BEIGE wird zum größten Verbündeten für eine Diversität, der eine Nachbarschaft unterschiedlicher (Architektur-)Sprachen freundlich gestaltet und dadurch für die Pluralität unserer Lebensmodelle die jeweils adäquaten Bauten ermöglicht. BEIGE ist die Farbe des Einvernehmens.

 

Prof. Dr. Heiner Monheim Panel 5.3: Mobilität, Logistik, Infrastruktur – Wie gelingt intelligente Vernetzung?

© Prof. Dr. Heiner Monheim

 

Eine Verkehrswende erfordert grundlegend veränderte Prioritäten bei den Investitionen und im Rechtsrahmen. Deutlich weniger Pkw- und Lkw-Verkehr müssen erreicht werden. Der Umweltverbund aus Fuß- und Radverkehr und Öffentlichem Verkehr braucht in Stadt und Land Priorität. Der öffentliche Raum muss für qualitätsvolle Gestaltung zurückerobert werden.

 

apl. Prof. Dr. Niko Paech Panel 6.1: Zwei-Grad-Ziel – Kann denn Bauen Sünde sein?

© Michael Messal

 

Die Zeit des Wachstums neigt sich ihrem Ende zu. Weitere wirtschaftliche Expansion ist in jeder Hinsicht verantwortungslos. Das gilt ganz besonders für die Okkupation weiterer Flächen. Nur ein radikales Flächenmoratorium kann Teil einer Lösung sein. Für die Architektur heißt das dreierlei: Erstens bedarf es beruflicher und politischer Anstrengungen, Klienten und Entscheidungsträger davon abzubringen, neue Wohnhäuser oder andere Immobilien erschaffen zu wollen. Zweitens muss sich die Architektur auf die Optimierung und den Erhalt vorhandener Immobilien und Infrastrukturen konzentrieren. Drittens muss sich die Architektur ihre Planung daran orientieren, dass Menschen in ihren Möglichkeiten unterstützt werden, ein postwachstumstaugliches Dasein zu praktizieren. Das bedeutet, sesshaft zu leben, mit Gütern nachhaltiger umzugehen, mit weniger Konsum auszukommen und sich an einer individuellen Höchstgrenze für die ökologische Belastung auszurichten.

 

Norbert Portz DAT-Werkstatt 2: Faire Vergabe

© Deutscher Städte- und Gemeindebund

 

"Architekten- und Ingenieurleistungen werden im Leistungswettbewerb vergeben". Diese klare Aussage in § 76 der Vergabeverordnung macht die Besonderheit der Vergabe von freiberuflichen Architektenleistungen durch die Kommunen deutlich. Nicht der Preiswettbewerb, wie er häufig bei der Vergabe öffentlicher Leistungen im Bau- oder Lieferbereich stattfindet, sondern der Wettbewerb um die beste Qualität steht im Vordergrund. Damit werden faire und nachhaltige Vergaben, die gleichermaßen ökonomischen, ökologischen, sozialen Aspekten sowie Zielen der Baukultur dienen, in den Vordergrund gestellt. Zur Erreichung dieser Ziele spielen Planungswettbewerbe eine besondere Rolle. Sie sichern die Planungsqualität und fördern die Baukultur.

 

Hon. Prof. Mag. art. Martin Rauch Panel 6.3: Konzept, Material, Verantwortung – Was hinterlassen wir der nächsten Generation?

© Alexandra Grill

 

Was es braucht, ist eine ehrliche, radikal umgesetzte Kostenwahrheit und ökosozialer Basis aller eingesetzten Baustoffe. Anstatt nur von Nachhaltigkeit und dem Bauen mit lokalen Ressourcen zu sprechen, bedarf es viel mehr einer Umsetzung mit der Bereitschaft, auch Kompromisse einzugehen. Da es beim Lehmbau de facto keinen wirtschaftlich orientierten Lobbyismus gibt, ist es notwendig, den politischen Willen, Forschung und Entwicklung zu fördern. Dazu ist eine gezielte Ausbildung in der Baubranche für zukünftige Lehmbaufachkräfte essenziell.

 

Dr. Gereon Uerz Panel 7.2: Im Jahre 2030 – Wie gestaltet sich die Zukunft unserer Arbeitswelt?

© arup

 

Die Arbeitsformen und -welten werden sich in den nächsten 20 Jahren tiefgreifend verändern. Die Wissensarbeit wird sich durch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ähnlich dramatisch wandeln, wie die Industriearbeit durch die Robotik und Automation. Für Planende und Architekturschaffende entstehen neue Fragen, die auch grundlegend neue Antworten erfordern.

 

Tim von Winning Panel 5.2: Wohnungsbau – Wie funktioniert städtische Nachverdichtung?

© Stadt Ulm

 

Steigende Wohnflächenansprüche, immer größere Aufwendungen für die Infrastruktur, hohe individuelle Mobilitätsbedarfe sowie eine Endlichkeit der Ressource Boden lassen in wachsenden Städten aus ökologischen und ökonomischen Gründen keine sinnvolle Alternative zur Verdichtung in erschlossenen Bereichen der Stadt zu. Stadtverwaltungen kommt hier eine hohe Verantwortung zu insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung und Mediation von Partizipationsprozessen. Gelingen kann dies nur, wenn bei entsprechenden Projekten auch Mehrwerte für die bestehenden Nachbarschaften generiert werden können.

 

Max Otto Zitzelsberger Panel 2.2: Architektonische Identität – In welchem Stile wollen wir bauen?

© Gerhard Schnabel

 

Das Bauen beruht auf einer Kollaboration zwischen Vergangenheit und Zukunft  einer nie endenden, sich immer neu erfindenden Inspirationsquelle.

 
 

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